5.12.2025 | Noch in diesem November haben die bauvorbereitenden Maßnahmen für ein neues Wasserwerk Quickborn begonnen. Der Baustart selbst ist für das Frühjahr 2026 geplant;
gefeiert wird die Grundsteinlegung mit allen Bürgerinnen und Bürgern im Rahmen eines Wassertages für die ganze Familie am 31. Mai 2026.
Der Neubau des hochmodernen Wasserwerks mit einem Invetitionsvolumen von 30 Mllionen Euro soll den steigenden Bedarf decken und die Qualitätssicherung des Trinkwassers für
Quickborn und das Umland auch in den nächsten Jahrzehnten nachhaltig gewährleisten. Schon heute beliefert das bestehende Versorgungssystem rund 40.000 Menschen in Quickborn, dem
Wasserverteilungszweckverband Rantzau (Alveslohe, Bilsen, Hemdingen, Langeln, Heede, Bevern, Bullenkuhlen, Seeth-Ekholt) und Ellerau.
Effizienz und Nachhaltigkeit im Fokus
Das neue Wasserwerk entsteht auf einem 16.000 Quadratmeter großen Grundstück in direkter Nachbarschaft zum bestehenden Wasserwerk. Das Wasser wird aus fünf Brunnen in Tiefen zwischen 40 und
90 Metern gefördert und über ein weit verzweigtes Netz von rund 580 Kilometern Länge verteilt. Zur Sicherstellung künftig benötigter Wassermengen ist bereits ein zusätzlicher Brunnen gebaut
worden. Aktuell fördern die Stadtwerke rund 1,9 Millionen Kubikmeter Wasser pro Jahr Durch das neue Wasserwerk wird die Aufbereitungskapazität erheblich erweitert, das Speichervolumen soll
sich sogar verdoppeln. Die neue Anlage lässt sich modular erweitern, um auch dem steigenden Wassrbedarf in den nächsten Jahrzehnten gerecht zu werden.
Nachhaltigkeit steht beim Betrieb der Anlage im Mittelpunkt. So wird sie bis zu 25 % ihres Energiebedarfs selbst decken – unterstützt durch Photovoltaikanlagen und eine energieeffiziente Bauweise
sowie durch moderne Automatisierungstechnik. Durch diese Maßnahmen wird das Wasserwerk zu einem der fortschrittlichsten seiner Art im Kreis Pinneberg und in Schleswig-Holstein insgesamt.
Die erfolgreiche Ausschreibung für alle Baumaßnahmen hat namhafte Unternehmen aus den Bereichen Bautechnik, Anlagentechnik, Tiefbau und Elektrotechnik für das Projekt gewinnen können.
Wenn der Neubau 2028 fertiggestellt sein wird, wird zunächst der Probebetrieb gestartet und die beiden Wasserwerke werden vermutlich ein Jahr parallel laufen. Wenn der Übergang vollzogen ist, sollen die alten Anlagen möglichst verkauft werden, das 60 Jahre alte Gebäude soll erhalten bleiben und einer anderen Verwendung zugeführt werden. Genaueres steht aber noch nicht fest.
„Mit dem Bau des Wasserwerks bleibt diese zentrale Einrichtung der Daseinsvorsorge in kommunaler Hand. Die neue Anlage sichert eine nachhaltige Wasserversorgung vor Ort und stärkt auch die
Unabhängigkeit und Verlässlichkeit der kommunalen Infrastruktur“, sagt Thomas Beckmann,Verbandsvorsteher Wasserförderverband Quickborn.




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