Peter Jäger: „Sag mir, wo mein Leuchtturm steht!"

25.10.2025 | Dass er 85 Jahre alt ist, daraus macht der Quickborner Journalist und Autor Peter Jäger kein Geheimnis. Das ist für ihn aber noch lange kein Grund, mit der seit einigen Jahren gepflegten Tradition zu brechen, jedes Jahr einen neuen Roman herauszubringen. Jetzt hat er sein neuestes Werk vorgestellt: „Sag mir, wo mein Leuchtturm steht!"

 

Herr Jäger, was hat Sie zu diesem Werk inspiriert?

Das neue Buch wurde angeregt durch die Freude nach der Pandemie, also nach Corona 2023. Da konnten Kultur, Berufstätige und Urlauber wieder aktiv werden. Vorher waren wir ja durch Corona sehr eingeschnitten, um nicht zu sagen, sogar gelähmt. Da habe ich gedacht, mein nächster Roman befasst sich mit meinen Beobachtungen für einen Familienroman. Natürlich ist diese Familie, die ich in den Mittelpunkt gestellt habe, im ganzen Buch vertreten, weil ich mit ihr eine Menge schöner Varianten behandeln kann. Aber ich habe auch andere Dinge aufgegriffen, die in diese Zeit hinein passen, die einen gesellschaftlichen Rahmen bilden. Das ist dann der Treibstoff. 

 

Der Roman beginnt mit dem Abschied von Walter Steuber, dem Senior der Familie, aus der Firma, weil er sein Rentenalter  erreicht hat. Und da wird natürlich gefeiert,  sowohl in der Werkzeugfirma, wo er gearbeitet hat, als auch zu Hause mit der Familie und mit Nachbarn. Der Vater hat einen Sohn, der ausgebildeter Makler ist. . Und eine Tochter, die in einem Reitstall engagiert ist. Insgesamt wird das Leben von elf Personen beleuchtet Was sie nach Corona erleben, ist nur ein Bereich. 
Das Buch hat ja 250 Seiten. Da darf die Liebe auch nicht zu kurz kommen.

 

Und welche Bedeutung hat jetzt der Titel?
Ich bin mit meiner Frau in Büsum gewesen. Beim Rundgang sind wir auf den alten Leuchturm am Hafen gestoßen, der uns begeistert hat. Er hat mich an frühere Zeiten erinnert. In den Ferien oder später bei Urlaubsreisen haben mich diese Partner für die Schiffahrt begeistert. Sie sind dafür da,  den Schiffen den Weg zu weisen.  Dann hat meine Frau den imposanten Wächter  fotografiert. So war ich plötzlich motiviert, beides – den Alttag nach der Pandemie und die Bedeutung der Leuchtürme zu einem Konzept zu vereinen. Und ich habe den gewagten Vergleich hergestellt: „Gibt es sie, die standhaften Charaktere in der Politik, die uns Orientierung geben und auf die sich die Bürger verlassen können.
Unbedingt erwähnen möchte ich, dass ich bei der Herstellung des Romans zuverlässige Unterstützung von zwei Quickbornern hatte: Irene Lühdorff bei der Text-Kontrolle und Karl-Heinz Marquardt bei der Formatierung des Layouts. 
Gibt es denn wieder eine Premieren Lesung in unserer Stadtbücherei?
Nein, nach meiner OP und den Folgen traue ich mir diesen Einsatz nicht mehr zu. Um so erfreulicher ist die Resonanz im Buchhandel. Sehr praktisch für Bestellungen sind heutzutage auch die Online-Shops wie Amazon. Mein Verlag Tredition ist auch auf Interessenten eingestellt.
Dann wünsche ich Ihnen zunächst viel Erfolg mit diesem neuen Roman und gute Gesundheit! Und wir warten dann gespannt auf das nächste Werk....

 

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