13.7.2025 | So viele Mitwirkende gab es auf der Bühne des Artur-Grenz-Saales wohl lange nicht: Zur Feier des 105jährigen Jubiläums
des Quickborner Frauenchors von 1920 hatten sich zur Unterstützung der Frauensingkreis Hemdingen und Umgebung sowie der Kinder- und Jugendchor, die Cheerful Voices und der Posaunenchor der
Kirchengemeinde Quickborn-Hasloh eingefunden. Doch auch der Saal war recht gut besetzt und das Publikum konnte sich über ein abwechslungreiches Programm freuen.
Gleich zu Beginn erläuterte Michael Schmult, dem die Gesamtleitung des Konzertes oblag, warum es die Jubiläumsfeier zu diesem „unrunden" Datum gab: Als der Chor vor 5 Jahren sein 100jähriges Jubiläum feiern wollte, machte Corona alle Pläne zunichte. Er hoffe aber, dass das 125jährige Jubiläum in 20 Jahren dann regulär gefeiert werden könne ...
Nach dem musikalischen Auftakt durch den Posaunenchor hatte der Frauenchor seinen ersten Auftritt. Wie in den letzten Jahren üblich bildete er mit dem Frauensingkreis Hemdingen ein gemeinsame Ensemble.
Nach einem Intermezzo mit dem Posaunenchor brachte der Kinder- und Jugendchor drei Stücke zu Gehör, bevor alle zusammen sogar ein Stück von Peter Maffay (Nessaja) erklingen ließen.
Für einen musikalischen Spaß sorgten die beiden Frauenchöre gemeisam mit dem Gospelchor „Cheerful Voices": Unter dem Titel „Die launige Forelle" intepretierten sie drei Variationen des Klassikers „Die Forelle" von Robert Schumann, die der Komponist Franz Schöggl im Stil von Mozart, Beethoven und italienischen Komponisten als Noten zu Papier gebracht hatte.
Anschließend traten die Cheerful Voices mit drei Stücken alleine auf, darunter dem Klassiker „Imagine" von John Lennon.
An gute alte Zeiten mit Margot Eskens und Lys Assia dürften sich vor allem die vielen älteren Zuschauerinnen erinnert haben, als die Frauenchöre „Was kann schöner sein ..) durch den Saal schmetterten. Und mit „Rock my soul" wurde es sogar ein wenig rockig, bevor die Frauenchöre ihr Publikum zum offiziellen Ende mit dem Aufruf „Lass die Sonne in den Herz" in den Abend entließen.
Doch so ganz war auch nach dem Auftritt des Posaunenchors noch nicht Schluss, denn Henning Meyn meldete sich in seiner Eigenschaft als Stellv. Bürgervorsteher zu Wort und gratulierte im Namen der Stadt mit einem Blumenstrauß der Vorsitzenden des Frauenchors und Michael Schmult zum Jubiläum (und auch mit einer Spende der Stadt????). Und so gab es denn auch nach einem sehr unterhaltsamen Konzert die verdiente Zugabe mit einem Kanon aller Chöre.



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