450.000 Euro für neue Verkabelung und neuen Aufzug im Rathaus

Mit Fotos eines alten und eines aktuellen Golf versuchte Fachbereichsleiter Helge Maurer den Fortschritt bei der geplanten neuen IT-Verkabelung des Rathauses zu verdeutlichen
Mit Fotos eines alten und eines aktuellen Golf versuchte Fachbereichsleiter Helge Maurer den Fortschritt bei der geplanten neuen IT-Verkabelung des Rathauses zu verdeutlichen

18.9.2021 | Das Quickborner Rathaus wurde nach seiner Errichtung im Jahre 1978 nicht mehr grundlegend modernisiert. Im Zuge der Instandsetzung des Gebäudes soll jetzt auch damit begonnen werden, die IT-Verkabelung auf den heutigen Stand der Technik zu bringen. Außerdem sollen zwei marode Aufzüge gegen einen leistungsfähigen ausgetauscht weden. Das leuchtete allen Mitgliedern  des Ausschusses für Kommunale Dienstleistungen ein, so dass sie in der letzten Sitzung einstimmig für diese Projekte 450.000 Euro bereitstellten und den Weg für die Ausschreibungen frei machten.

 

Wie Fachbereichsleiter Helga Maurer erläuterte, entspricht die heutige Verkabelung nicht einmal dem gängigen Standard CAT5. Die Rückständigkeit habe sich gerade während der Corona-Pandemie und ihrem Digitaliserungsschub  bemerkbar gemacht. Deshalb solle die Verkabelung auf den aktuellen CAT8-Standard  schrittweise aufgerüstet werden. So sollen z.B. Videokonferenzen erleichtert werden. Um den Ausschussmitgliedern den geplanten Fortschritt zu verdeutlichen, heftete er zwei Bilder an seinen Tisch: Ein Foto eines Golfs aus dem Baujahr des Rathauses  und eines des aktuellen Golfs. Ob dies geholfen hat, die Ausschussmitglieder zu überzeugen, immerhin 250.000 Euro allein für die erste Phase des Umbaus bereitszustellen, wird ein Geheimnis bleiben.

 

Für die neue Verkabelung müssen in den einzelnen Stockwerken Stockwerkverteiler eingerichtet werden, die über Glasfaser  an den zentralen Verteilungsraum angeschlossen werden. Im ersten Bauabschnitt sollen der Sitzungstrakt und die darüberliegendes Büros umgerüstet werden. Dazu müssen die Räume für die Etagenverteiler erstellt und die alten Brüstungskanäle ausgetauscht werden. Die beiden größeren Sitzungstrakte sollen in Zukunft auch für  IT-Schulungen genutzt werden können. Wie schnell sich das umsetzen lässt, musste Maurer allerdings offen lassen, denn auch die IT-Branche ist von Versorgungsengpässen betroffen.

 

Die Umrüstung weiterer Bauabschnitte soll dann - unter Berücksichtigung der Erfahrungen aus dem Pilotprojekt - in den nächsten Jahren erfolgen.

 

Erneuerung der Aufzugsanlage

Die beiden Aufzüge im Rathaus stammen ebenfalls aus dem Jahre 1978 und entsprechen nicht mehr den Sicherheitsvorschriften. Einer wurde bereits außer Betrieb genommen und dient als Ersatzteillager für den zweiten, was aber auch immer schwieriger wird. Jetzt soll der größere durch einen modernen, behindertengerchten Aufzug ersetzt werden. Es besteht ein Zusammenhang mit der IT-Modernisierung, denn Im Zuge der Umbauarbeiten soll dann auch der Raum für die Etagenverteilung der IT entstehen.

 

Bei den Kosten von 200.000 Euro hofft die Stadt noch auf eine Förderung durch das Land für Menschen mit Behinderung.  Weil die Richtlinien zur Zeit überarbeitet werden, wird die Stadt die Ausschreibung wohl erst im Dezember starten.

 

Die Gesamtkosten von 450.000 Euro sind bereits im Haushalt eingestellt.


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Kommentare: 1
  • #1

    Manfred Gerlach (Samstag, 18 September 2021 10:44)

    Eine sehr sachliche Berichterstattung!

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