Stadt: Rodung am Birkenweg ohne Genehmigung

5.1.2021 |  In den Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr wurde am Birkenweg, direkt angrenzend an den Ortsausgang hinter der Wohnbebauung Birkenweg/Berliner Straße/Friedlandstraße, eine etwa 1,8 ha große Waldfläche gerodet. Es handelt sich dabei um eine private Fläche. Wie die Quickborner Verwaltung jetzt mitteilt, gab es  nach Auskunft der dafür zuständigen Forstbehörde keine Genehmigung.

 

Eine Abstimmung des Eigentümers mit der Stadtverwaltung gab es nicht, sie wurde von der Rodung auch nicht in Kenntnis gesetzt. Nachdem die Verwaltung am 30.12.2020 durch Anrufe aus der Nachbarschaft von den Rodungsaktivitäten erfahren hat, ist sie umgehend tätig geworden. Man hat sich vor Ort ein Bild gemacht und die zuständige Forstbehörde informiert.

Die Fläche ist im Flächennutzungsplan der Stadt Quickborn als Waldfläche abgesichert. Eine Bebauung ist nicht geplant.

Quickborns Stadtplaner Felix Thermann: „Der Schutz und die Weiterentwicklung der Waldflächen im Stadtgebiet ist ein wichtiges umwelt- und landschaftsplanerisches Ziel der Stadt Quickborn. Dem Wald kommt in Bezug auf Klima- und Naturschutz, aber auch als Naherholungsraum für die Bevölkerung eine wichtige Bedeutung zu. Die Stadt Quickborn trägt durch ihren Waldbestand, der durch Aufforstungsaktivitäten stetig erweitert werden soll, ihren Beitrag. Aber auch private Waldbesitzer sind in der Verantwortung. Umso ärgerlicher ist es, wenn hier ohne Genehmigung und Abstimmung die Abholzung einer kompletten Waldfläche erfolgt."

Die Forstbehörde wird dem nun nachgehen. Forstfachliche Gründe für die Komplettentfernung des Waldbestands sind nicht erkennbar. In jedem Falle aber wird eine Aufforstung an gleicher Stelle erfolgen müssen. Zudem wird dort geprüft, ob eine Geldbuße erhoben werden kann und ob durch ein Weiterverwendungsverbot des widerrechtlich geschlagenen Holzbestandes ein wirtschaftlicher Vorteil verhindert werden kann.

Die Stadtverwaltung wird die weitere Entwicklung prüfen und begleiten und zudem auf eine zeitnahe Umsetzung der Maßnahmen drängen.

https://www.quickborn1.info/2020/12/23/ev-luth-kirchengemeinden-erz%C3%A4hlen-weihnachtsgeschichte-im-video/

Zum 1. November 1993 haben die Eltern von Eike Kuhrcke das Pflegeheim in Breitenberg übernommen, sie hatten es aus einer Insolvenz heraus gekauft. „Schon am ersten Tag musste ich wegen fehlender Mitarbeiter mit helfen“, sagt Eike Kuhrcke, der damals ein Gymnasium in Itzehoe besuchte. Dienste nach der Schule und am Wochenende waren für ihn Alltag. Nach dem Abitur studierte er Wirtschaftsinformatik und wurde fast parallel, mit 19 Jahren, zum Geschäftsführer bestellt. 2003 übernahm er das Pflegeheim „Haus im Bramautal“ in Wrist. Zusammen bieten die Pflegebetriebe 66 Plätze, 35 davon in Breitenberg. Bei Übernahme gab es dort sogar 50 Plätze, da damals noch Doppelzimmer vorherrschten. In den Jahren wurde das Haus immer weiter modernisiert, es wurde aus- und angebaut.

– Quelle: https://www.shz.de/21464597 ©2020

Zum 1. November 1993 haben die Eltern von Eike Kuhrcke das Pflegeheim in Breitenberg übernommen, sie hatten es aus einer Insolvenz heraus gekauft. „Schon am ersten Tag musste ich wegen fehlender Mitarbeiter mit helfen“, sagt Eike Kuhrcke, der damals ein Gymnasium in Itzehoe besuchte. Dienste nach der Schule und am Wochenende waren für ihn Alltag. Nach dem Abitur studierte er Wirtschaftsinformatik und wurde fast parallel, mit 19 Jahren, zum Geschäftsführer bestellt. 2003 übernahm er das Pflegeheim „Haus im Bramautal“ in Wrist. Zusammen bieten die Pflegebetriebe 66 Plätze, 35 davon in Breitenberg. Bei Übernahme gab es dort sogar 50 Plätze, da damals noch Doppelzimmer vorherrschten. In den Jahren wurde das Haus immer weiter modernisiert, es wurde aus- und angebaut.

– Quelle: https://www.shz.de/21464597 ©202

Kommentar schreiben

Kommentare: 2
  • #1

    Hans-Joachim Bull (Mittwoch, 06 Januar 2021 14:14)

    Gut, dass die Verwaltung hier konsequent gehandelt hat.
    Leider werden die neu gepflanzten Bäumchen Jahrzehnte brauchen, um auch nur annähernd
    die ökologische und klimarelevante Wertigkeit des vorherigen Waldes zu erreichen.

  • #2

    Joel Kleiber (Mittwoch, 06 Januar 2021 21:38)

    Die Bäume waren doch schon alt. Mussten bestimmt weg.