Ein Schaufenster für Landwirte

Was hat es mit der Beschilderung des Maisfeldes auf sich? Unser Beitrag verrät es.
Was hat es mit der Beschilderung des Maisfeldes auf sich? Unser Beitrag verrät es.

Der eine oder andere wird sich beim Vorbeifahren an den gekennzeichneten Maisfeldern an der Ellerauer Straße schon gefragt haben: Was passiert hier eigentlich? Sind es gentechnische Versuche?

 

„Nein!" versichert  Mandy Schnell, Kommunikations-Chefin des deutschen Pflanzenzüchtungsunternehmen KWS: „Gentechnische Versuche sind in Deutschland verboten und daran halten wir uns natürlich!”


Bei dem Feld in Quickborn handelt es sich vielmehr um ein „Schaufeld”, um den Landwirten einen Eindruck von der Leistungsfähigkeit der KWS Maissorten zu vermitteln. Die Quickborner Fläche ist 90 mal 52 Meter groß und wird von dem KWS-Beratungsstellenleiter für die Region betreut. Schnell: „Ein Schaufeld dient also in erster Linie der Kommunikation mit unseren Kunden, den Landwirten, die sich auf diese Weise die Fortschritte unserer Maiszüchtung „live“ vor Ort anschauen können. Ein Schaufeld funktioniert also ähnlich wie ein Schaufenster eines Warenhauses – nur dass unsere „Produkte“ unter freiem Himmel stehen."

Auf dem Schaufeld bei Quickborn wachsen neue und bewährte KWS Maissorten. Auch aktuelle Empfehlungen der Firma Bayer CropScience zum Pflanzenschutz in Mais werden anhand von Demonstrationsparzellen gezeigt. Darüber hinaus werden die Zwischenfruchtmischungen aus der Produktserie KWS AckerFit präsentiert. Um den grundwasserschonenden Maisanbau zu fördern, sind einige Maisparzellen mit Grasuntersaaten der Firma Meiners Saaten angelegt worden.

Die wesentlichen Ziele der Maiszüchtung für Norddeutschland sind:
• Toleranz gegen Krankheiten und Schädlinge
• Silomaisqualität
• Trockenstresstoleranz, Nährstoffeffizienz, Kältetoleranz in der „Jugend“ (für    Norddeutschland sehr wichtig), sichere Abreife
• Ertragsstabilität und Ertragsoptimierung

 

Zum Unternehmen KWS
KWS ist eines der führenden Pflanzenzüchtungsunternehmen weltweit. 4.700 Mitarbeiter in 70 Ländern erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2014/2015 einen Umsatz von 986 Mio. Euro und erzielten dabei ein Ergebnis von 113 Mio. Euro vor Zinsen und Steuern (EBIT). Seit rund 160 Jahren wird KWS als familiengeprägtes Unternehmen eigenständig und unabhängig geführt. Gegründet wurde KWS in Klein Wanzleben in der Magdeburger Börde. Heute ist der Hauptsitz des Unternehmens Einbeck in Südniedersachsen. Schwerpunkte sind die Pflanzenzüchtung und die Produktion sowie der Verkauf von Mais-, Zuckerrüben-, Getreide-, Raps- und Sonnenblumensaatgut. KWS setzt modernste Methoden der Pflanzenzüchtung ein, um Erträge sowie Resistenzen gegen Krankheiten, Schädlinge und abiotischen Stress weiter zu verbessern. Um dieses Ziel zu realisieren, investierte das Unternehmen im vergangenen Geschäftsjahr mit 174 Mio. Euro und damit 17,7 Prozent des Umsatzes in Forschung und Entwicklung. Weitere Informationen finden sich unter www.kws.de.

Ein Banner macht am Schaufeld auf den Betreiber KWS aufmerksam.
Ein Banner macht am Schaufeld auf den Betreiber KWS aufmerksam.

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